Die Geschichte

Weinsuppe Maya

Eine gute Bekannte fragte mich im Frühjahr 2007, ob ich die Riesling-Suppe schon kennen würde. Ich verneinte und sie meinte dann, dass dies eine feine Sache wäre, zum Ausschenken an einem unserer Events auf dem Hof.

Da ich absolut kein Suppenfan bin (war), begeisterte mich diese Idee nicht sonderlich und ich ging auch nicht auf das Angebot ein, die Suppe einmal bei ihr zu probieren.

Ein gutes halbes Jahr später, begegneten wir uns wieder und natürlich warf mir diese Bekannte vor, dass ich die Suppe immer noch nicht probiert hätte. Sie bestellte Wein von unserem Gut und meinte dann, dass ich ihr diesen doch liefern und gleich eine Flasche Riesling-Silvaner mitnehmen soll – sie koche mir dann diese Suppe.

 

 

Es blieb mir also nicht anderes übrig und so machte ich auch gleich einen Termin aus, damit die ganze Sache schnell vorbei ist. Ich traf also ein mit der Weinlieferung und meiner Flasche. Innert kürzester Zeit stellte mir die Bekannte einen Suppentopf vor die Nase. Wow - war das fein! Ich habe beinahe den ganzen Topfinhalt in mich hinein verschlungen. Einen kleinen Rest nahm ich noch mit nach Hause, damit ich meinem Mann das Süppli aufwärmen und auch ihm zum Probieren geben konnte.

Natürlich traute ich mich – nach meinem Desinteresse – nicht nach dem Rezept zu fragen. Ich kannte zwar den Namen der Suppe und ich wusste, dass meine Bekannte das Rezept von Ihrer im Kanton Schaffhausen wohnhaften Mutter hatte. So stöberte ich im Internet und Google machte es möglich!

In Deutschland fand ich sogar einen kleinen Film wie man die Suppe macht und so setzte ich mich in mein Auto und fuhr zum nächsten Tankstellen-Shop um Rahm zu kaufen – Wein und Wasser hat es glücklicherweise immer genügend im Vorrat. Weil im Filmli frische Zutaten (aufwändig mit hacken und absieben etc.) verwendet wurden, blieb mir nichts anderes übrig als mit getrockneten Substanzen zu experimentieren. Bis das exakte Verhältnis aus Wein, Rahm, Wasser und insbesondere den weiteren Zutaten erreicht war, musste mein Mann, Stefan Reichling , diverse Suppenvarianten auslöffeln, bis er aus voller Überzeugung sagen konnte: «Ja, die ist es».

Das Zubereiten des Gourmet-Süppli ist nun auch für ungeübte Köche - dank des auf der Rückseite der Verpackung aufgedruckten Rezeptes - ein Kinderspiel.

Die Idee mit der Weinsuppe stiess bei Winzern in der ganzen Deutschschweiz auf grosses Interesse. Diese verkaufen nun die Weinsuppenmischung mit dem eigenen Riesling X Sylvaner/Chasselas in ihrer Region. Bei welchen Winzern und in welchen Geschäften die Weinsuppe bezogen werden kann, erfahren Sie unter dem Menü «Erhältlich».

Ich wünsche Ihnen än guätä und zum Wohl!

Maya Reichling

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